soooo....heute habe ich endlich mal wieder ein kleines Häkel-Freebie
für Euch...und zwar für ein nettes kleines Weihnachtsbäumchen.
Ihr benötigt dafür:
- Häkelnadel und Garn (ich arbeite mit einer 2,5er Nadel und Garn von Catania - das bekommt Ihr übrigens auch HIER in der richtigen Farbe...)
- Füllwatte
- Perlen, Rocailles o.Ä.
- ein passendes Tontöpfchen (bei mir ist es ein Töpfchen mit 5 cm Innendurchmesser)
- (Heiß-)Kleber
Das Bäumchen wird in festen Maschen in Runden gearbeitet!
LM = Luftmasche
KM = Kettmasche
fM = feste Masche
M = Masche
Und los gehts:
2 Luftmaschen anschlagen
1. Runde: in die 2. LM von der Nadel aus 6 feste Maschen häkeln und diese mit einer Kettmasche verbinden
nun wie folgt in Runden ohne KM häkeln:
2. Runde: in jede M eine fM arbeiten = 6 M
3. Runde: in jede M zwei fM arbeiten = 12 M
4. Runde: 12 fM
5. - 7. Runde: in jede 2. M zwei fM arbeiten = 18 M
8. Runde: in jede 3. M zwei fM arbeiten = 24 M
9. - 12. Runde: 24 fM
13. Runde: in jede 3. M zwei fM arbeiten = 30 M
14. - 18. Runde: 30 fM
19. Runde: in jede 5. M zwei fM arbeiten = 36 M
20. - 25. Runde: 36 Fm
Ab hier mit den Abnahmen beginnen:
26. Runde: jede 5. & 6. M zusammenhäkeln = 30 M
27. Runde: jede 4. & 5. M zusammenhäkeln = 24 M
28. Runde: jede 3. & 4. M zusammenhäkeln = 18 M
29. Runde: jede 2. & 3. M zusammenhäkeln = 12 M
30. Runde: immer zwei M zusammenhäkeln = 6 M
Nun
den Faden abschneiden (Achtung: bitte nicht zu kurz, denn er wird noch
zum Vernähen gebraucht!) und durch die letzte M ziehen.
Jetzt das Bäumchen gut mit Füllwatte befüllen, sodass sich die Watte gleichmäßig und relativ fest verteilt.
Dann den Boden des Bäumchens mit dem Faden verschließen und den Faden gut vernähen.
Das Bäumchen selbst ist jetzt fertig.
Damit
es auch wie ein "echtes" Weihnachtsbäumchen aussieht, werden nun mit
einem farblich passenden Nähgarn die Perlchen aufgenäht.
Zum guten Schluss muss das Bäumchen noch in das Tontöpfchen geklebt werden.
Damit
nicht zu viel (Heiß-)Kleber benötigt wird, lege ich das Tontöpfchen zu
4/5 mit Küchenpapier aus (zwischen die einzelnen Lagen träufle ich immer
mal ein Tröpfchen Kleber, damit auch alles gut hält) und klebe das
Häkelbäumchen dann ins Tontöpfchen. Ich persönlich favorisiere
Heißkleber, weil er zum einen viiiiel schneller trocknet als normaler
Flüssigkleber und zum anderen nicht so in die Fasern des Häkelbäumchens
gesogen wird (das kann nämlich schonmal etwas "unhübsch" aussehen am
unteren Rand...).
Ich hoffe, Ihr habt Spaß an meiner Anleitung!
Nun noch das Unvermeidbare:
Diese
Anleitung ist lediglich zum privaten Gebrauch bestimmt! Nach dieser
Anleitung gehäkelte Bäumchen dürfen nicht gewerblich genutz werden! Auch
darf die Anleitung nicht verkauft oder getauscht werden!
Es wäre schön, wenn Ihr mir Fotos von Euren Bäumchen mailen würdet info@zwergnasebaer.de und wenn der / die eine oder andere hier einen lieben Kommentar hinterlassen würde! Danke!
Donnerstag, 21. Mai 2015
Anleitung - genähtes Weihnachtsbäumchen
Wenn Riegel fallen von den Herzen,
wenn wir auch seh’n des Nachbarn Schmerzen,
wenn Worte kleiner als die Tat,
wenn Seele ohne Stacheldraht,
wenn Liebe einen Namen kennt,
dann, liebe Freunde, ist Advent!
Ihr benötigt:
- Stift
- Pappe
- einen großen Teller oder einen Zirkel
- Stoff
- Garn
- ggf. Perlen
Legt den Teller auf die Pappe und malt Euch so einen schönen großen Kreis auf (ich benutze in diesem Beispiel ein DinA3-Pappstück und einen normalen Essteller).
Diesen Kreis schneidet Ihr aus und faltet ihn zweimal schön genau in der Mitte.
Nun schneidet Ihr Euch Euer "Schnittmuster" zurecht, indem Ihr eins
der durch das Falten entstandenen Viertel aussucht und ausschneidet.
Dieses "Schnittmuster" wird auf ein Stück Stoff gelegt und mit ein
klein wenig Nahtzugabe ausgeschnitten (wie viel NZ Ihr gebt, müßt Ihr
selbst wissen, bei mir ist es rundherum ca. 0,5 cm).


am unteren Rand einen Faden zum Zusammenziehen einnähen (einfach längeren Steppstich nähen)
und das so entstandene Tütchen prall mit Watte füllen. Dabei darauf achten, dass die Spitze auch gut ausgefüllt ist!
Mit dem Faden unten zusammenziehen und den Faden gut vernähen, damit das Bäumchen sich nicht wieder öffnet!
Jetzt kommt der "schwierigste" Teil...das Bäumchen soll ja nicht nur wie eine prall gefüllt Tüte aussehen, sondern auch ein wenig Baumform erhalten.
Ich zeichne mir mit einem "Zauberstift" (also so einem Filzer, dessen Linien nach einiger Zeit von selbst wieder verschwinden!) 5 bis 6 Hilfslinien ein (in diesem Fall waren es 5), und zwar einmal (Hilfslinie 1) von oben nach unten genau gegenüber der Naht und 4x (Hilfslinien 2-5) rund um den Baum herum (dort, wo die Abbindungen entstehen sollen).
Nun wird ein langer, farblich passender Faden benötigt - wenn Ihr einen einfachen Baumwoll-Nähfaden nutzt, so wie ich bei diesem Bäumchen, legt den Faden am Besten doppelt, denn er muss ein wenig Zug aushalten!
Der Faden wird an der untersten Markierung hinten an der Naht fest angenäht:

Die Nadel soll an der Stelle wieder austreffen, an der der Faden ursprünglich angenäht wurde.
Den
Faden ein wenig anziehen und an der anderen Seite ebenso um das
Bäumchen legen, wieder von vorne nach hinten durchstechen (auch hierbei
wieder an den selben Stellen ein- und ausstechen, wie vorher).

Den Faden wieder anziehen, sodass Abbindungen enstehen. Den Faden an der Rückseite des Bäumchens (also an der Nahtstelle) zweimal mit kleinen Stichen vernähen, damit sich die Abbindung nicht wieder lockert.
Die Nadel nun hinten entlang der Naht bis zu der Stelle führen, wo die Naht an HL 3 stößt.
Ebenso verfahren wie bei der ersten Abbindung.
Danach die anderen Abbindungen nähen, den Faden ganz zum Schluß - also nach dem letzten Vernähen - einmal nach ganz unten durchziehen und dort vorsichtshalber auch nochmal durch ein paar Stiche sichern.
Nun sieht das Ganze so aus:
Ich finde die Bäumchen sehr hübsch in kleinen Tontöpfchen, deshalb klebe ich sie immer mit Heißkleber in eben solche ein:

Ich hoffe, Ihr habt Spaß an meiner kleinen Anleitung!
(Wie immer gilt: Alle Rechte liegen bei mir! Eine gewerbliche Nutzung ist nicht gestattet! Wenn Ihr nach meiner Anleitung gearbeitete Bäumchen zeigt, müßt Ihr einen Link zu mir setzen!)
wenn wir auch seh’n des Nachbarn Schmerzen,
wenn Worte kleiner als die Tat,
wenn Seele ohne Stacheldraht,
wenn Liebe einen Namen kennt,
dann, liebe Freunde, ist Advent!
Ihr benötigt:
- Stift
- Pappe
- einen großen Teller oder einen Zirkel
- Stoff
- Garn
- ggf. Perlen
Legt den Teller auf die Pappe und malt Euch so einen schönen großen Kreis auf (ich benutze in diesem Beispiel ein DinA3-Pappstück und einen normalen Essteller).
Diesen Kreis schneidet Ihr aus und faltet ihn zweimal schön genau in der Mitte.

Jetzt wird der Stoff rechts auf rechts bündig zusammengelegt und an der
langen Seite von unten nach oben (so entsteht eine schönere Spitze, als
wenn man oben anfangen würde) mit einem ganz normalen Geradstich
zusammengenäht. Ich habe meinen Stoff dann noch mit einen einfachen
ZickZack versäubert, weil dieser Stoff fies ausfranst ;)

Den Stoff wenden, die Spitze schön ausformen

am unteren Rand einen Faden zum Zusammenziehen einnähen (einfach längeren Steppstich nähen)
und das so entstandene Tütchen prall mit Watte füllen. Dabei darauf achten, dass die Spitze auch gut ausgefüllt ist!
Mit dem Faden unten zusammenziehen und den Faden gut vernähen, damit das Bäumchen sich nicht wieder öffnet!
Jetzt kommt der "schwierigste" Teil...das Bäumchen soll ja nicht nur wie eine prall gefüllt Tüte aussehen, sondern auch ein wenig Baumform erhalten.
Ich zeichne mir mit einem "Zauberstift" (also so einem Filzer, dessen Linien nach einiger Zeit von selbst wieder verschwinden!) 5 bis 6 Hilfslinien ein (in diesem Fall waren es 5), und zwar einmal (Hilfslinie 1) von oben nach unten genau gegenüber der Naht und 4x (Hilfslinien 2-5) rund um den Baum herum (dort, wo die Abbindungen entstehen sollen).
Nun wird ein langer, farblich passender Faden benötigt - wenn Ihr einen einfachen Baumwoll-Nähfaden nutzt, so wie ich bei diesem Bäumchen, legt den Faden am Besten doppelt, denn er muss ein wenig Zug aushalten!
Der Faden wird an der untersten Markierung hinten an der Naht fest angenäht:
Dann wird er einmal bis nach vorne zur Hilflinie 1 geführt und an der
Stelle, wo HL 1 und 2 zusammentreffen, durch den Stoff nach hinten
genäht.

Die Nadel soll an der Stelle wieder austreffen, an der der Faden ursprünglich angenäht wurde.

Den Faden wieder anziehen, sodass Abbindungen enstehen. Den Faden an der Rückseite des Bäumchens (also an der Nahtstelle) zweimal mit kleinen Stichen vernähen, damit sich die Abbindung nicht wieder lockert.
Die Nadel nun hinten entlang der Naht bis zu der Stelle führen, wo die Naht an HL 3 stößt.
Ebenso verfahren wie bei der ersten Abbindung.
Danach die anderen Abbindungen nähen, den Faden ganz zum Schluß - also nach dem letzten Vernähen - einmal nach ganz unten durchziehen und dort vorsichtshalber auch nochmal durch ein paar Stiche sichern.
Nun sieht das Ganze so aus:
Ich finde die Bäumchen sehr hübsch in kleinen Tontöpfchen, deshalb klebe ich sie immer mit Heißkleber in eben solche ein:

Da dieser Stoff mit kleinen Sternchen bedruckt ist, habe ich das
Bäumchen nicht weiter verziert...andere Bäumchen habe ich mit ganz
vielen kleine Perlchen bestickt:
Ich hoffe, Ihr habt Spaß an meiner kleinen Anleitung!
(Wie immer gilt: Alle Rechte liegen bei mir! Eine gewerbliche Nutzung ist nicht gestattet! Wenn Ihr nach meiner Anleitung gearbeitete Bäumchen zeigt, müßt Ihr einen Link zu mir setzen!)
Tutorial:verstellbarer Gürtel
Nachdem ich ja gestern die Jeans
genäht habe, hat sie heute noch Gürtelschlaufen bekommen...Und da
brauchte der Kleine dann auch seinen ersten richtigen Gürtel...
Weil er ja nicht der einzige (kleine) Mensch sein wird, der einen Gürtel benötigt, habe ich mir gedacht, ich knipse einfach mal alle Schritte mit und schreibe ein kleines Tutorial...
Benötigt wird:
- Gurtband (ich habe ein 75cm langes Stück 20mm Gurtband genommen)
- ggf. Webband zum Verzieren
- Schieber/Stopper
- Steckschnalle
(Steckschnalle und Schieber müssen natürlich von der Größe her zum Gurtband passen!)
Zunächst wird das Webband auf das Gurtband aufgenäht (damit es keine Wellen wirft, näht man am Besten beide Seiten des Webbandes vom gleichen Ende her fest!):
Jetzt ist der Schieber/Stopper dran:
Der Schieber wird auf das Gurtband geschoben:
Das kurze Ende des Gurbandes wird jetzt nah am Schieber (aber nicht ganz eng) auf der Rückseite festgenäht:
Nun wird vom anderen Ende her das eine Teil der Steckschnalle auf das Gurtband geschoben:
Das lose Ende des Gurtbandes wird jetzt durch den Schieber gefädelt:
Den Gurt ein ganzes Stück weit durchziehen, sodass man bequem weiterarbeiten kann.
Das zweite Teil der Steckschnalle zur Hand nehmen (ich habe es hier zum Zeigen auf das erste Teil aufgesteckt, so ließ es sich besser fotografieren) und den Gurt hindurchfädeln:
und auf der Rückseite festnähen:
Und schon ist der verstellbare Gürtel fertig!
Weil er ja nicht der einzige (kleine) Mensch sein wird, der einen Gürtel benötigt, habe ich mir gedacht, ich knipse einfach mal alle Schritte mit und schreibe ein kleines Tutorial...
Benötigt wird:
- Gurtband (ich habe ein 75cm langes Stück 20mm Gurtband genommen)
- ggf. Webband zum Verzieren
- Schieber/Stopper
- Steckschnalle
(Steckschnalle und Schieber müssen natürlich von der Größe her zum Gurtband passen!)
Zunächst wird das Webband auf das Gurtband aufgenäht (damit es keine Wellen wirft, näht man am Besten beide Seiten des Webbandes vom gleichen Ende her fest!):
Jetzt ist der Schieber/Stopper dran:
Der Schieber wird auf das Gurtband geschoben:
Das kurze Ende des Gurbandes wird jetzt nah am Schieber (aber nicht ganz eng) auf der Rückseite festgenäht:
Nun wird vom anderen Ende her das eine Teil der Steckschnalle auf das Gurtband geschoben:
Das lose Ende des Gurtbandes wird jetzt durch den Schieber gefädelt:
Den Gurt ein ganzes Stück weit durchziehen, sodass man bequem weiterarbeiten kann.
Das zweite Teil der Steckschnalle zur Hand nehmen (ich habe es hier zum Zeigen auf das erste Teil aufgesteckt, so ließ es sich besser fotografieren) und den Gurt hindurchfädeln:
und auf der Rückseite festnähen:
Und schon ist der verstellbare Gürtel fertig!
Blumenstecker-Tutorial - Anleitung für einen bunten Blumenstecker
Das Wetter ist trübe, um nicht zu sagen mies...es regnet bei 11 Grad...und das Mitte Januar...grausig...
Da mußte estwas Buntes her!
Und da die kleine Schnecke gerade seelig in der MeiTai schlummert, konnte ich nicht nur basteln, sondern auch gleich für Euch mitknipsen...
Die Strohhalme werden in gleichlange Teile geschnitten (bei mir sind es 4,5 cm), Ihr solltet 16 Strohhalmstücke erhalten.
Nun werden die Strohhalme an einer Seite ange"spitzt", indem Ihr einfach schräg etwas vom Halm wegschneidet
Nun ist der Blütenstecker schon fast fertig!
Ihr könnt den Schaschlikspieß oder Euer Stäbchen einfach in ein der Hälmchen stecken, oder
wie
ich auf der Rückseite mit etwas Heißkleber fixieren. Ich tropfe hierzu
ein nicht zuuu heißes Bißchen (einen Tropfen eben) des Klebers auf die
hintere Blütenmitte und lege den Spieß hinein, dann drehe ich den Siep
einmal nach rechts und einmal nach links in dem Kleber, damit der Kleber
das Stöckchen umschließt. So hält es besser.
Nun noch in einen Blumentopf stecken und sich freuen :)
Ich hoffe, Euch gefällt meine kleine Anleitung, die auch ganz toll zum Basteln mit Kindern geeignet ist! Nur bitte Vorsicht mit den Nadeln, Scheren und vor allem dem Heißkleber!
Da mußte estwas Buntes her!
Und da die kleine Schnecke gerade seelig in der MeiTai schlummert, konnte ich nicht nur basteln, sondern auch gleich für Euch mitknipsen...
Ihr braucht:
-
sehr reißfestes Nähgarn (wirklich seeeehr reißfestes! Wenn Euer Gar
nicht stark genug ist, nehmt lieber einen dünnen Wollfaden!), passende
Nadel
- 4 bunte Strohhalme
- einen Knopf (alternativ kann man auch einen Filzkreis nehmen oder was auch immer Ihr schön findet für die Blumenstecker-Mitte)
- einen dickeren Schaschlikspieß oder ein anderes Holzstäbchen
- Schere
- ggf. Heißkleber
Die Strohhalme werden in gleichlange Teile geschnitten (bei mir sind es 4,5 cm), Ihr solltet 16 Strohhalmstücke erhalten.
Nun werden die Strohhalme an einer Seite ange"spitzt", indem Ihr einfach schräg etwas vom Halm wegschneidet
Den
Faden in die Nadel einfädeln und ein erstes Strohhälmchen nehmen. Nun
wird einfach einmal durch den Halm gestochen, der Faden bis auf ein etwa
15 cm langes Stück durchgezogen, kurz ober- oder unterhalb der
Einstichstelle nochmals eingestochen, der Faden wieder durchgezogen und
eng verknotet (der Strohhalm sollte nun an dieser Stelle flach sein).
NICHTS ABSCHNEIDEN!
Jetzt
werden sämtliche noch übrigen Hälmchen einfach mit der Nadel
durchstochen und auf den Faden gefädelt - achtet hierbei darauf, dass
die Spitzen in eine Richtung schauen, das sieht am Ende am Hübschesten
aus.
Wenn
alle Hälmchen aufgefädelt sind, nehmt Ihr das am Anfang langgelassene
Stück Faden und das Stück Faden aus der Nadel und zieht die Reihe zu
einer Blüte zusammen und verknotet die Fadenenden fest miteinander! Es
klappt bei dem einen besser, wenn die Blüte auf dem Tisch liegt, andere
können es besser, wenn sie die Blüte frei"schwebend" in der Hand
halten...probiert einfach aus, wie es für Euch am Leichtesten ist.
Hauptsache, am Ende sieht es so aus, wie auf dem Bild:
Das
eine Fadenende wieder in die Nadel einfädeln und den Knopf aufnähen.
Hierzu wird einfach der Faden durch die Mitte der Blüte geführt, der
Knopf aufgefädelt, der Faden samt Nadel wieder nach hinten durch die
Mitte der Blüte geführt und durch ein beliebiges Strohhälmchen
gestochen. Wiederholt diesen Vorgang etwa 3-4 Mal, sodass der Knopf
schön fest sitzt.
Wenn Ihr einen Wollfaden verwendet hattet, könnt
Ihr nun den Knopf entweder mit diesem Wollfaden annähen, wenn die Nadel
durch die Knopflöcher paßt, oder Ihr schneidet den Faden kurz hinter
dem Knoten ab und nehmt nun ein einfaches Nähgarn zur Befestigung des
Knopfes. Man kann den Knopf auch aufkleben (oder eben das Teil, das man
in der Blütenmitte haben möchte, wenn es kein Knopf sein soll)
Hier seht Ihr die Rückseite, wo der Faden durch ein Strohhälmchen gezogen wird.
Ihr könnt den Schaschlikspieß oder Euer Stäbchen einfach in ein der Hälmchen stecken, oder
Nun noch in einen Blumentopf stecken und sich freuen :)
Ich hoffe, Euch gefällt meine kleine Anleitung, die auch ganz toll zum Basteln mit Kindern geeignet ist! Nur bitte Vorsicht mit den Nadeln, Scheren und vor allem dem Heißkleber!
Waldorfpuppe - Anleitung für Puppenhaare
Lange wars versprochen...jetzt eeeendlich bin ich dazu gekommen...
Ich habe dem Puppenköpfchen, das allen Ernstes seit meiner Anleitung zur Herstellung eines Puppenkopfes nach Waldorfart darauf gewartet hat, Haare aufgestickt. Und fleißig mitgeknipst...(das war auch der Grund, weswegen dieses Püppchen bis heute auf seine Fertigstellung wartet...)
Ich zeige Euch in diesem kleinen Tutorial eine Variante, wie man eine Kurzhaarfrisur herstellen kann.
Zunächst fertigt Ihr also den Kopf. Dann sucht Ihr Euch ein farblich passendes Garn - ich habe meinem Köpfchen braune Haare aus Baumwollgarn (Catania) aufgestickt.
Nehmt am besten eine nicht zu große Stick- oder Stopfnadel, auf jeden Fall eine mit runder Spitze, damit Ihr keine Laufmaschen in den Puppentrikot "zaubert"....
Als erstes zeichnet Ihr Euch eine Haaransatzlinie auf - ich empfehle dazu einen Trickmarker, der entweder von alleine wieder verschwindet (z.B. diesen) oder den man durch ein wenig Wasser wieder "löschen" kann. (ich hatte zuerst eine Linie gezeichnet, die mir nicht so gut gefiel, daher die feuchten Flecken...)
Dann fädelt Ihr Euch einen nicht zu kurzen Faden des gewählten Garns in die Nadel. Der Faden wird am Hinterkopf mit kleinen Stichen festgenäht, so wie der Faden der Augen und des Mundes...keine Sorge, man sieht davon am Ende nichts...)
Jetzt wird durch den Kopf hindurch nach vorne zur Stirnlinie hindurch gestochen und an der Linie entlang werden Richtung Kopfmitte Stiche genäht. Ihr entscheidet selbst, ob das Haar am Ende ganz kurz wirken soll oder lieber etwas länger - je nachdem, wie lang die einzelnen Stiche sind, entstehen verschiedene Effekte. Arbeitet einmal um das Köpfchen herum...so dass es aussieht wie ein kleiner Mönch mit großer Tonsur *lach* (O-Ton meine Tochter: "Mama, machst Du jetzt einen Mönch??")
Dann wird die nächste Reihe Stiche gearbeitet, und zwar zwischen die erste Reihe, aber nicht bis zur Haaransatzlinie, sondern versetzt. Außerdem gehen diese Stiche weiter zur Mitte hin.
Nach diesem Prinzip wird jetzt einfach weiterverfahren - immer schön "auffüllen":
Wenn zwischendurch der Faden zur Neige geht, wird dieser wieder irgendwo am Hinterkopf fixiert und ein neuer Faden wird angesetzt.
Ihr solltet die Stiche von Anfang an schon ein wenig Richtung "Wirbel" am Hinterkopf ausrichten, damit es schön natürlich aussieht.
Wenn Euch das Haarbild zu "glatzig" wirkt (nicht täuschen lassen von den Fotos, mein Köpfchen ist schön mit Garn bedeckt, aber durch das Blitzlicht scheint doch ein wenig "Kopfhaut" durch...), stickt Ihr einfach noch hier und da ein Häärchen drüber.
Am Ende habt Ihr ein Püppchen mit frechem Kurzhaarschnitt.
In der nächsten Zeit zeige ich Euch dann, wie man franselige Haare arbeiten kann, oder auch lange Haare oder kleine Löckchen...Ihr dürft also gespannt sein!
Ich habe dem Puppenköpfchen, das allen Ernstes seit meiner Anleitung zur Herstellung eines Puppenkopfes nach Waldorfart darauf gewartet hat, Haare aufgestickt. Und fleißig mitgeknipst...(das war auch der Grund, weswegen dieses Püppchen bis heute auf seine Fertigstellung wartet...)
Ich zeige Euch in diesem kleinen Tutorial eine Variante, wie man eine Kurzhaarfrisur herstellen kann.
Zunächst fertigt Ihr also den Kopf. Dann sucht Ihr Euch ein farblich passendes Garn - ich habe meinem Köpfchen braune Haare aus Baumwollgarn (Catania) aufgestickt.
Nehmt am besten eine nicht zu große Stick- oder Stopfnadel, auf jeden Fall eine mit runder Spitze, damit Ihr keine Laufmaschen in den Puppentrikot "zaubert"....
Als erstes zeichnet Ihr Euch eine Haaransatzlinie auf - ich empfehle dazu einen Trickmarker, der entweder von alleine wieder verschwindet (z.B. diesen) oder den man durch ein wenig Wasser wieder "löschen" kann. (ich hatte zuerst eine Linie gezeichnet, die mir nicht so gut gefiel, daher die feuchten Flecken...)
Dann fädelt Ihr Euch einen nicht zu kurzen Faden des gewählten Garns in die Nadel. Der Faden wird am Hinterkopf mit kleinen Stichen festgenäht, so wie der Faden der Augen und des Mundes...keine Sorge, man sieht davon am Ende nichts...)
Jetzt wird durch den Kopf hindurch nach vorne zur Stirnlinie hindurch gestochen und an der Linie entlang werden Richtung Kopfmitte Stiche genäht. Ihr entscheidet selbst, ob das Haar am Ende ganz kurz wirken soll oder lieber etwas länger - je nachdem, wie lang die einzelnen Stiche sind, entstehen verschiedene Effekte. Arbeitet einmal um das Köpfchen herum...so dass es aussieht wie ein kleiner Mönch mit großer Tonsur *lach* (O-Ton meine Tochter: "Mama, machst Du jetzt einen Mönch??")
Dann wird die nächste Reihe Stiche gearbeitet, und zwar zwischen die erste Reihe, aber nicht bis zur Haaransatzlinie, sondern versetzt. Außerdem gehen diese Stiche weiter zur Mitte hin.
Nach diesem Prinzip wird jetzt einfach weiterverfahren - immer schön "auffüllen":
Wenn zwischendurch der Faden zur Neige geht, wird dieser wieder irgendwo am Hinterkopf fixiert und ein neuer Faden wird angesetzt.
Ihr solltet die Stiche von Anfang an schon ein wenig Richtung "Wirbel" am Hinterkopf ausrichten, damit es schön natürlich aussieht.
Wenn Euch das Haarbild zu "glatzig" wirkt (nicht täuschen lassen von den Fotos, mein Köpfchen ist schön mit Garn bedeckt, aber durch das Blitzlicht scheint doch ein wenig "Kopfhaut" durch...), stickt Ihr einfach noch hier und da ein Häärchen drüber.
Am Ende habt Ihr ein Püppchen mit frechem Kurzhaarschnitt.
In der nächsten Zeit zeige ich Euch dann, wie man franselige Haare arbeiten kann, oder auch lange Haare oder kleine Löckchen...Ihr dürft also gespannt sein!
Abonnieren
Posts (Atom)






























.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)













